Aktuelle Hinweise:

Die Elterninitiative GEMV möchte Mütter und Väter unterstützen
und aus Kinderperspektive beraten


  1. bevor eine Trennung ansteht und das Kind „in den Brunnen gefallen ist“


  1. während streitigen Auseinandersetzungen vor Gericht


  1. und auch nach „vollzogener Trennung“ bei Umgangsregelungen

 


Dafür stehen Mitglieder mit eigenen Erfahrungen aus Trennungen zur Verfügung. Sie dürfen auch fach- und sachkundige Unterstützung bei Verfahren vor Gericht, dem Jugendamt, der Paar- und Familienberatung erwarten.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um mehr über unsere Arbeit und Beratung zu erfahren.   info@kindernzuliebe.org

lesen Sie auch weitere Informationen
des internationalen Rats für paritätische Doppelresidenz (ICSP)

aktuelle News zur nächsten Konferenz in Bosten 2017 und mehr

Ein Gemeinschaftsprojekt von und für Schweizer Bürger stellt die Kinder in den Mittelpunkt. Unterstützt wird das Projekt von der Kinderschutz-Organisation Schweiz (www.kisos.ch)


In Hamburg bietet der ISUV e. V.  interessante Informationsveranstaltungen für Eltern an. In den Abendterminen geht es um das Lösen von Elternkonflikten und die gemeinsame Erziehungsverantwortung. Empfehlenswert für Eltern (beide!) nach Trennung, besonders aber schon im Vorfeld einer Trennung. Eingeladen sind auch alle an Trennung/Scheidung beteiligten Fachexperten wie Familienberater, Verfahrensbeistände oder Juristen.

 

Lesen Sie auch hier Informationen zur Fachtagung Doppelresidenz
in Wien vom 22. Oktober 2016
mit ausgezeichneten Fachleuten sowie
Eltern und jungen Erwachsenen, die über ihre Erfahrungen mit dem
Modell berichten. Zur Zusammenfassung von Anton Pototschnig.

Ein bundesweites Aktionsbündnis informiert über das Gelingen gemeinsamer Elternverantwortung nach Trennung mit
reichhaltigen Quellenangeboten aus den Medien und aus der Forschung. Im Herbst 2016 erschien dazu eine sehr an-
schauliche Broschüre, um Eltern und Fachwelt über die noch weithin ungenutzten Erfolgschancen einer Doppelresidenz
in Trennungsfamilien zu informieren. Hier kann auch ein Newsletter angefordert werden.

Findet die Schweiz Anschluss an innovatives Familienrecht?

Anfang 2017 haben wir noch die neue Gesetzgebung in der Schweiz begrüßt, wonach in Familienverfahren die Doppelresidenz ("alternierende Obhut") auf Antrag bevorzugt geprüft werden solle. Die Politik hatte sich eindeutig zur Unterstützung der gemeinsamen Elternverantwortung ausgesprochen.

Ende 2017 legte nun der Bundesrat (die Bundesregierung, hier das Justizdepartement) einen Bericht vor, der sehr viel zurückhaltender in der Bewertung ist und an der alten Praxis doch nicht viel ändert. Die Gerichte haben nämlich Pressemeldungen zufolge noch kein Engagement gezeigt, die alternierende Obhut progressiv zu unterstützen. Besagter Bericht beruft sich auf eine Studie, die im Sinne des Mainstreams viele Bedenken äußert und wie in der deutschen Fachdiskussion viele internationale Tatsachenforschungen übergeht. Somit stagniert die Entwicklung im Schweizer Familienrecht noch genauso wie in Deutschland, während in Österreich
für 2018 eine Reform des Familienrechts unter Berücksichtigung der Belange von Doppelresidenz angekündigt wurde. Wir werden weiter informieren.

    hier haben wir weitere Berichte aus der Schweiz zusammen getragen

 

Leitbild Doppelresidenz im deutschen Familienrecht?

November 2017 haben 60 Vertreter aus Wissenschaft, Fachkreisen und Verbänden eine Erklärung unterzeichnet, in der die Doppelresidenz als
Leitbild für das künftige Familienrecht gefordert wird. Mit dieser zeitgemäßen Anpassung wird sich Deutschland zugleich internationalen Standards im Familienrecht anschließen. Lesen Sie hier den Text der Erklärung, die bundesweit in den Medien zitiert worden ist inklusive seiner zahlreichen Quellenbezüge.
          Erklärung als pdf-Datei
           Liste der Erstunterzeichnenden als pdf-Datei
 

Veranstaltung im Engelsaal: 

Mit roten Rosen fängt die Liebe meistens an, doch was kommt dann... Gabi und Klaus waren fast 30 Jahre miteinander verheiratet. Ein gemeinsames Eheleben mit Höhen und Tiefen, glücklichen und traurigen Momenten. Eine vertraute Zeit, die mit der großen Liebe auf den ersten Blick begann und deren Zauber dann durch den Alltag zerstört wurde. ...

Lassen Sie sich überraschen.

Am 13.12.17 berichtet das mdr-Nachrichtenmagazin exakt: Das gemeinsame Kind oder Kinder auch nach der Trennung zusammen betreuen – das ist der Wunsch vieler Eltern, wenn die Partnerschaft zerbricht. Das sogenannte Wechselmodell, bei dem dies genau halbe-halbe geschehen soll, ist in einigen europäischen Ländern sogar im Gesetz verankert. In Deutschland nicht. Das macht es Vätern, die vor Gericht um Umgang kämpfen müssen, besonders schwer. lesen und sehen Sie den Beitrag hier
 

Fundstück im Netz:

Trennungsfamilie - aus Kindersicht betrachtet - ist weit weniger kompliziert und konfliktträchtig als in unserem veralteten Familienrecht. Nicht nur VITAMINE sind wichtig für ein gutes Immunsystem. Intensive Bindung zu beiden Eltern schützt nachweislich die Gesundheit. Umfangreiche empirische Forschungen u. a. aus Schweden konnten das belegen. Daher sollte diese Werbung Schule machen:

Ein Gastbeitrag von Dipl. Psychologin Ursula Kodjoe über

Gemeinsame Elternverantwortung

Ursula Kodjoe ist Diplompsychologin, systemische Familientherapeutin und  Mediatorin. In dieser Eigenschaft arbeitet Sie mit Familien und stellt die Frage:

WAS IST DARAN SO SCHWER ZU VERSTEHEN ?         lesen Sie Ihren Beitrag